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ALTE ANSICHTEN

Der Kalvarienberg ist mit seiner Kirche ohne Zweifel das meistphotographierte Objekt in Arzl. Von ihm existieren daher auch verhältnismäßig viele alte Bilder.


                                                                                                                    Photo: Stadtarchiv Innsbruck (Detail)
Die älteste Ansicht, nach 1665 und vor 1737 entstanden (Näheres bei der Baugeschichte)


 
Auf zwei Arzler Prozessionsfahnen finden sich im Hintergrund Darstellungen des Kalvarienberges: das linke Bild stammt von dem 1854 datierten Fahnenbild mit Darstellung des Schutzengels, das rechte von dem undatierten, wohl aus den Jahren nach dem I. Weltkrieg stammenden Bild mit Maria und ihrer Mutter Anna.
Im Vergleich zeigt sich die zunehmende Erosion und der zunehmende Baumbewuchs des Kalvarienberges.


Die Darstellung im Hintergrund des Annen-Reliefs von A. Lechner verdient Beachtung,
weil es eine der wenigen von Südosten her gesehenen Darstellungen ist.
Daß von dem zur Entstehungszeit zweifellos schon vorhandenen Hangabbruch nichts zu
sehen ist, dürfte wohl künstlerische Ursachen haben.


                                                                                                    Photo: Slg. Walter Preindl (Arzl)
Aufnahme aus Anlaß der 125-Jahr-Feier der Arzler Musikkapelle 1928. Vor der Westfront der Kapelle stehen noch die zwei Robinien, die auf den meisten älteren Bildern als charakteristisches Motiv zu sehen sind. An der Kapelle ist noch das in der Zwischenzeit übertünchte Gemälde mit Darstellung der Heimsuchung Mariens zu erkennen. Im Hintergrund sieht man das Kriegsgefallenendenkmal.


                                                                                                Photo: Slg. Walter Preindl (Arzl)
Ansicht des Kalvarienberges von Westen: der hochgelegene Blickpunkt deutet darauf hin, daß der Schusterbichl noch nicht so stark abgeplattet war wie heute. Gut zu erkennen sind die Hangrutschungen im Süden. Im Hintergrund sieht man die Felder beiderseits des Lehmweges mit der noch ganz im freien Gelände stehenden Dreifaltigkeitskapelle. Deutlich zu sehen ist auch, daß der Wald wesentlich schütterer ist als heutzutage.


                                                                                                    Photo: Slg. Walter Preindl (Arzl)
Ansicht der Kapelle von Westen; das Gemälde an der Außenseite ist besonders deutlich zu erkennen.


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Dietrich Feil
General-Feurstein-Straße 13
6020 Innsbruck/Arzl



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