>> START  >> Kunstdenkmäler  >> Pfarrkirche>> Innenausstattung

DER HOCHALTAR

Der Hochaltar der Arzler Pfarrkirche wurde nach dem barocken Kirchenumbau von 1735/37 von Franz Andreas Freiherr von Sternbach in Auftrag gegeben. Ausführender Künstler war der von Sternbach viel beschäftigte Stefan Föger.
Da bei diesem Kirchenumbau der Hl. Johannes von Nepomuk als dritter Kirchenpatron zu Johannes dem Täufer, dem ältesten Arzler Kirchenpatron, und Johannes dem Evangelisten, der 1477 erstmals neben dem Täufer genannt wird, hinzugekommen ist, ergab sich für die Mittelgruppe naheliegend, aber doch ungewöhnlich die Gruppe der drei Heiligen Johannes. Flankiert werden sie von den Heiligen Petrus und Paulus, bekrönt wird der mit reichem Gebälk ausgestattete Altar von Maria mit dem Kind, umgeben von Engeln.


Altarbekrönung: Maria mit dem Kind, flankiert von zwei Engeln

Der heilige Petrus

Die heiligen Johannes der Evangelist, Johannes der Täufer und Johannes Nepomuk
Der heilige Paulus

In seinem oberen Teil hat der Altar das ursprüngliche Aussehen weitgehend bewahrt, im unteren wurde er dagegen mehrfach umgestaltet.


                                                Photo: Slg. Walter Preindl (Arzl)
Der Hochaltar vor der Kirchenrenovierung von 1965

Der Tabernakel-Aufbau wurde bei der Renovierung 1965 entfernt, so daß die Statuen der drei Hl. Johannes in recht unorganischer Weise vor einem dunkel-blaugrünen Hintergrund frei zu schweben schienen, ein Mißstand, der in der Zwischenzeit wieder durch Einfügung eines entsprechenden Mittelteiles beseitigt wurde.
 

Zwei der barocken Altarzierden mit Reliquien von der Festtagsausstattung des Hochaltares

Haben Sie Anregungen, Hinweise, Korrekturvorschläge? Haben Sie Material (Photos, Dokumente, Überlieferungen...), das Sie zur Verfügung stellen wollen?
Bitte melden Sie sich!

Dietrich Feil
General-Feurstein-Straße 13
6020 Innsbruck/Arzl


(C) Dietrich FEIL, Innsbruck/Arzl, 2002
 
Diese Seiten werden auf einem Server der Universitaet Innsbruck gehostet und unterstehen diesen Richtlinien.